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Reinigungsroboter für Flughafen und Bahnhof: XL-Flächen im Dauerbetrieb sicher reinigen

Reinigungsroboter im Flughafen und Bahnhof: sehr große Flächen im Dauerbetrieb, sicher bei Publikumsverkehr, Flottenbetrieb. So planen Sie den Einsatz.

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Flughäfen, Bahnhöfe und große Verkehrsknoten stellen die Bodenreinigung vor eine Aufgabe ganz eigener Dimension: riesige, zusammenhängende Hallenflächen, rund um die Uhr Publikumsverkehr und ein hoher Sauberkeitsanspruch als Teil des Erscheinungsbilds. Autonome Reinigungsroboter sind hier kein Ersatz für das Team, sondern der Leistungsmotor für die großflächige Grundlast, während das Personal für Detail- und Sonderreinigung frei wird. Als Full-Service-Integrator und offizieller LionsBot-Distributor im DACH-Raum plant salesmotion auch anspruchsvolle Flottenprojekte von der Analyse bis zum Dauerbetrieb.

Warum eignen sich XL-Flächen besonders für den Robotereinsatz?

Der wirtschaftliche und operative Vorteil autonomer Roboter steigt mit der Größe zusammenhängender Flächen. Genau das kennzeichnet Terminals, Abflughallen, Bahnhofshallen und Verteilerebenen: weite, gut befahrbare Böden ohne enge Verwinkelung. Auf solchen Flächen kann ein leistungsstarker Roboter über lange Strecken gleichbleibende Qualität liefern.

Für die größte Flächenklasse steht mit dem REX (R12) ein Gerät bereit, das auf Arbeitsbreite und Ausdauer ausgelegt ist:

Merkmal REX (R12)
Flächenleistung Ø 800–1.600 m²/h
Arbeitsbreite 810 mm
Energiekonzept Wechselbatterien, 5–6 h Laufzeit
Gewicht 550 kg
Maximale Neigung 10 % / 6°

Ein wichtiger Planungshinweis: Der REX wechselt Ebenen nicht selbstständig. Für mehrgeschossige Objekte ist die Flächenzuordnung je Ebene und der Transport zwischen den Ebenen zu berücksichtigen.

Wie gelingt der Dauerbetrieb bei ständigem Publikumsverkehr?

Verkehrsbauten kennen keine echte Betriebspause. Reinigung muss deshalb bei laufendem Publikumsverkehr sicher funktionieren. Für autonome Bodenreinigungsgeräte gilt die Norm DIN EN IEC 63327 (VDE 0700-327):2023-03, die die Sicherheitsanforderungen an diese Geräte festlegt. Die Roboter navigieren sensorgestützt, erkennen Hindernisse und weichen Personen aus.

Das Wechselbatterie-Konzept des REX ist für den Dauerbetrieb entscheidend: Statt langer Ladepausen wird die Batterie getauscht, sodass die Reinigung mit geringer Unterbrechung fortgesetzt werden kann. So lässt sich ein durchgehender Reinigungstakt über die gesamte Betriebszeit realisieren. Details zur normkonformen Umsetzung behandeln wir im Ratgeber zu Normen und Sicherheit.

Wie funktioniert der Flottenbetrieb auf sehr großen Flächen?

Ab einer bestimmten Flächengröße reicht ein einzelnes Gerät nicht mehr aus. Dann werden mehrere Roboter als Flotte betrieben, die Flächen aufteilen und koordiniert reinigen. Für den Flottenbetrieb sind eine durchdachte Zonenaufteilung, definierte Ladestationen bzw. Batteriewechselpunkte und eine zentrale Betriebssteuerung wichtig.

Für die Auslegung einer Flotte betrachten wir die Flächengröße je Ebene, die verfügbaren Zeitfenster, die Zahl der benötigten Batteriewechsel und die Zuwegung. Auf dieser Basis entsteht ein Betriebskonzept, das die geforderte Reinigungsfrequenz zuverlässig erfüllt.

Das Flottenmanagement läuft bei LionsBot über die LionsClean Mobile App und das LionsOS-Ökosystem: Mehrere Roboter lassen sich über verschiedene Bereiche hinweg steuern, ihr Reinigungsstatus und ihre Karten überwachen und Reports erzeugen – rund um die Uhr per App. Für die herstellerübergreifende Koordination mit der Gebäudeinfrastruktur (z. B. Aufzüge) unterstützt LionsBot zusätzlich das offene Framework Open-RMF (mehr dazu). Eine feste Obergrenze gleichzeitig koordinierbarer Geräte gibt der Hersteller nicht pauschal an – die Flottengröße legen wir je Objekt aus Fläche, Zeitfenstern und Zonen aus.

Welche Rolle spielt der Datenschutz an öffentlichen Verkehrsknoten?

An hochfrequentierten öffentlichen Orten ist der Umgang mit Bilddaten sensibel. Die Navigationskameras der LionsBot-Geräte erfassen keine Identitätsdaten. Aufnahmen werden lokal verschlüsselt gespeichert, nach 24 Stunden überschrieben und nie in die Cloud übertragen; die zugehörigen Server stehen in der EU. LionsBot ist unter anderem nach ISO/IEC 27001:2022 und SOC 2 Type 2 zertifiziert und weist Umwelt- und Managementzertifizierungen wie ISO 14001 und EcoVadis nach.

Das ist gerade für Betreiber kritischer Infrastruktur ein relevanter Punkt: Die Reinigungstechnik erzeugt keine personenbezogenen Datenbestände und fügt sich damit datenschutzkonform in bestehende Betriebsumgebungen ein.

Wie lässt sich der Robotereinsatz in bestehende Reinigungsprozesse einbetten?

XL-Flächen werden selten allein durch Roboter gereinigt. Sinnvoll ist eine klare Arbeitsteilung: Der Roboter übernimmt die großflächige Grundlast, das Personal die Detailarbeit, Sonderreinigung und schwer zugängliche Zonen. Für angrenzende Flächenarten wie Parkebenen oder logistische Bereiche gelten eigene Anforderungen, die in einem Gesamtkonzept berücksichtigt werden sollten.

Wir analysieren die Flächen, definieren die Zonen und legen den Betriebstakt fest, der zu Ihren Frequenzen und Zeitfenstern passt. So entsteht ein integriertes Reinigungskonzept statt einer isolierten Insellösung.

Sie betreiben einen Flughafen, Bahnhof oder ein vergleichbares Großobjekt? Vereinbaren Sie eine kostenlose Vor-Ort-Beratung. Wir analysieren Ihre Flächen, entwickeln ein Flottenkonzept und stellen Ihnen auf Wunsch ein Gerät für eine Teststellung bereit.


FAQ

Welcher Roboter eignet sich für sehr große Flächen wie Terminals oder Bahnhofshallen? Für die größte Flächenklasse ist der REX (R12) ausgelegt, mit einer Arbeitsbreite von 810 mm und einer Flächenleistung von durchschnittlich 800 bis 1.600 m² pro Stunde. Sein Wechselbatterie-Konzept unterstützt den Dauerbetrieb.

Ist der Betrieb bei ständigem Publikumsverkehr sicher? Für autonome Bodenreinigungsgeräte gilt die Sicherheitsnorm DIN EN IEC 63327 (VDE 0700-327):2023-03. Die Geräte navigieren sensorgestützt, erkennen Hindernisse und weichen Personen aus, sodass ein Betrieb bei laufendem Publikumsverkehr möglich ist.

Wie funktioniert der Dauerbetrieb ohne lange Ladepausen? Der REX nutzt Wechselbatterien mit einer Laufzeit von 5 bis 6 Stunden. Statt langer Ladezeiten wird die Batterie getauscht, sodass die Reinigung mit nur kurzer Unterbrechung fortgesetzt wird.

Kann der Roboter selbstständig die Ebene wechseln? Nein. Der REX wechselt Ebenen nicht selbstständig. Für mehrgeschossige Objekte müssen die Flächen je Ebene zugeordnet und der Transport zwischen den Ebenen eingeplant werden.

Wie werden die Kameradaten der Roboter verarbeitet? Die Navigationskameras erfassen keine Identitätsdaten. Aufnahmen werden lokal verschlüsselt gespeichert, nach 24 Stunden überschrieben und nicht in die Cloud übertragen. Die zugehörigen Server befinden sich in der EU.

Wie werden mehrere Roboter als Flotte betrieben? Bei sehr großen Flächen werden mehrere Geräte in koordinierten Zonen eingesetzt. Grundlage sind eine durchdachte Zonenaufteilung, definierte Batteriewechselpunkte und eine zentrale Betriebssteuerung, die wir im Betriebskonzept festlegen.

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